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Vielfalt leben – in und außerhalb der Universität

Von Hatice Catuk und Claire Roder

Einmal pro Woche unterrichtet Elif Polat den Kurs „Interkulturelles und soziales Tandemlernen“ an der Universität Stuttgart. Die Gruppe ist groß und Menschen aus der ganzen Welt finden sich zusammen, um auf Deutsch über wichtige Feste, deutsche Klischees sowie ganz alltägliche Dinge zu sprechen.

Die Motivation der Studierenden, die deutsche Sprache zu lernen, aber auch Frau Polats Freude, sie zu unterrichten, sind nicht zu übersehen und es macht großen Spaß sie als Lehrende zu erleben.

Elif Polat arbeitet am Sprachenzentrum der Universität Stuttgart und ist dort im Bereich Interkulturelles Lernen tätig. Neben der Lehre ist sie außerdem für das Projektmanagement zuständig, das, wie sie erzählt, unter anderem Projektkommunikation und die Koordination des Tandemprogramms beinhaltet.

Praktika werden am Sprachenzentrum nicht angeboten, jedoch gibt es einige studentische MitarbeiterInnen, die bei der Organisation der Veranstaltungen helfen. Um in ihrem Berufsfeld Fuß zu fassen, empfiehlt Frau Polat, nicht nur fachliche Kompetenzen zu erwerben, sondern zu überlegen, inwieweit man Interesse an interkulturellen Themen und Begeisterung für die Arbeit mit Menschen mitbringt.

Das Engagement und die Offenheit, das man für den interkulturellen Austausch haben sollte, sind bei Frau Polat nicht zu übersehen.