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Kulturmanagement und Politik

Von Doreen Externest, Vanessa Bauer und Ariane Kobylkova

Katharina Buchter, Fabian Flohr und Pia Herzan empfingen uns im Rahmen des Projektes „Wo Geist schafft“, um uns einen Einblick in den Berufsalltag am Deutsch-Amerikanischen Zentrum in Stuttgart zu geben. Gleich zu Beginn erkundeten wir die Räumlichkeiten der Einrichtung und sammelten erste Informationen zum Institut und der Vielfalt der Veranstaltungsangebote. Der Blick hinter die Kulissen offenbarte: Der zu meist zweisprachige Alltag der Mitarbeiter gestaltet sich vielseitig und spannend.

Ein Großteil der Aufgaben umfasst die Organisation von Programmen und Projekten, wie z. B. der American Days, die Kommunikation mit den SprachkursteilnehmerInnen sowie die Koordinierung der Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Einrichtungen im Raum Stuttgart und darüber hinaus.

Im Gespräch mit Katharina Buchter, zuständig für die Sprachkurse, erfuhren wir, dass die Jobsuche sich oft als schwierig gestaltet, da GeisteswissenschaftlerInnen kein vorgefertigtes Berufsfeld haben. Jedoch ist es von Vorteil, möglichst viel praktische Erfahrung zu sammeln und dadurch Kontakte zu knüpfen.

Pia Herzan, Kulturreferentin des DAZ, fügt hinzu, dass es zudem nicht schaden kann BWL-Kenntnisse zu erwerben und sich im Umgang mit Word, Excel und InDesign zu üben.

Fabian Flohr, Programm- und Social Media Koordinator, rät Jobsuchenden nicht zu wählerisch zu sein. Eine gewisse Kompromissbereitschaft, was das Einstiegsgehalt und den Ort der Tätigkeit angeht, hilft. Man solle immer offen für Neues bleiben und benötigt zudem von Zeit zu Zeit auch ein gutes Durchhaltevermögen. Aber am Ende zahlt es sich aus.

Wer Interesse an der Kulturarbeit im Bereich der Deutsch-Amerikanischen Zusammenarbeit hat, dem bietet das DAZ die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum zu absolvieren, sei es in Vollzeit oder während des Studiums. Hin und wieder werden auch studentische Hilfskräfte gesucht.

Unser Fazit: Ein dynamisches, offenes und sehr freundliches Team. Wir konnten einen guten Einblick in die Arbeit der GeisteswissenschaftlerInnen des DAZ bekommen und gingen motiviert und mit neuen Ideen nach Hause.