Valérie Hasenmayer im Interview

Journalistin – ein Traumberuf?!

Die Journalistin Valérie Hasenmayer hat uns erzählt, warum sie sich für den Karriereweg entschieden hat und was es braucht, um im hart umkämpften Pressebetrieb zu bestehen.

„Möglichst früh Erfahrungen sammeln”, rät Frau Hasenmayer. Ob bei der Schülerzeitung, während eines Praktikums oder im Nebenjob – die Kontakte, die man in der Praxis schließt, und die Routine, die man sich erarbeitet, sind später viel wert. Sie erleichtern den Einstieg.

Der klassische Weg nach dem Studium wäre das Volontariat, aber auch Quereinsteiger haben gute Chancen, wenn sie überzeugende Arbeitsproben mitbringen.

Die Tätigkeit als freiberufliche Journalistin erfordert zudem viel Gelassenheit, ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und eine hohe Frustrationsgrenze. Oft arbeitet man an verschiedenen Projekten gleichzeitig, vom klassischen Artikel über Presseberichte bis hin zu Werbetexten oder Blog-Einträgen.

Um die Essenz einer Geschichte zu erfassen, muss man den Menschen zuhören und mit ihnen ins Gespräch kommen. Dies sei noch wichtiger als das Schreiben selbst. Begeisterungsfähigkeit und Neugierde gehören, unabhängig von der formalen Ausbildung, zur Grundausstattung jedes Journalisten. Sich schnell, gewissenhaft und präzise in zuvor völlig unbekannte Themen einzuarbeiten – das lernt man vor allem als GeisteswissenschaftlerIn.

Das wissenschaftliche Arbeiten hat sich, so Frau Hasenmayer, als perfekte Grundlage für einen inhaltlich und formal korrekten Journalismus herausgestellt.