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Journalismus als Berufung

Von Vanessa Karl und Sheena Shegeftfard

Dieter Fritz, stellvertretender Redaktionsleiter der Landesschau aktuell Baden-Württemberg, Moderator und Projektleiter beim SWR, hat uns während eines ereignisreichen Nachmittags in der Sendeanstalt mehr als einmal vor Augen geführt, was es eigentlich bedeutet, sich dem Journalismus als Beruf und Berufung zu widmen.

„Fundierter Journalismus, redaktionelle Kenntnisse – das ist das A und O in diesem Beruf“, erklärt uns Herr Fritz während unseres Interviews. Dies sei vor allem deshalb notwendig, da es sich um „einen sehr verantwortungsvollen Beruf“ handelt, bei dem der/die ZuschauerIn, ZuhörerIn und auch LeserIn im Mittelpunkt steht.

Parallel zu seiner Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München, studierte Herr Fritz die Fächer Kommunikationswissenschaften, Soziologie, Politik und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Diese Kombination bezeichnet er heute als das Paket, mit dem er Journalist geworden ist. Schon frühzeitig richtete er seine Praktika gezielt auf diesen Beruf hin aus, absolvierte ein Zeitungspraktikum bei den Stuttgarter Nachrichten und ein Fernsehpraktikum beim Süddeutschen Rundfunk.

Herr Fritz rät dazu, solche Praktika zu nutzen, um herauszufinden, ob man sich tatsächlich für den gewünschten Beruf eignet. Der SWR bietet Interessierten die Möglichkeit, in der Verwaltung, im Onlinebereich oder im Radio und Fernsehen Praktika, Hospitanzen und Traineeships zu absolvieren.

Was das Bewerbungsschreiben angeht, so rät uns Herr Fritz zu Ehrlichkeit und vor allem dazu, zu zeigen, dass die eigenen Fähigkeiten und die Persönlichkeit zum Zielberuf passen. Man solle unter Beweis stellen, dass man die erforderlichen Kompetenzen mitbringt. Es gilt den Beruf verantwortungsvoll und kompetent auszuüben. Genau das haben wir als Besucherinnen beim SWR hautnah miterlebt.