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An der Schnittstelle von Universität und Gesellschaft

Von Henriette Born, Doreen Externest und Ariane Kobylkova

Diana Allen-Blind, Referentin für Hochschulkommunikation im Präsidium der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart, hat uns erzählt, warum sie ein geisteswissenschaftliches Fach studiert hat und über welche Wege sie an ihre heutige Stelle gekommen ist.

„Ein Netzwerk aufbauen“, rät Frau Allen-Blind. Ob als Studentin/Student oder später als Alumna/Alumnus – die Kontakte, die man während des Studiums knüpft, sind im späteren Berufsleben sehr viel wert. Ihren Berufsalltag beschreibt sie als abwechslungsreich und vielseitig. Sie arbeitet oft an größeren Projekten, die ihre Kreativität fordern.

Ihr Studium der Romanistik hilft ihr besonders beim Strukturieren, Organisieren und bei der Textarbeit. Zur Grundausstattung von Absolventinnen und Absolventen der Geisteswissenschaften gehört für Frau Allen-Blind vor allem ihre Innovationsfähigkeit: Oft werden im Berufsalltag verschiedene Lösungsansätze benötigt. Hier können GeisteswissenschaftlerInnen durch analytisches und integratives Denken punkten.

Berufseinsteigern rät sie vor allem, sich nicht entmutigen zu lassen. Wichtig sei es auch, sich über die Anwendungsgebiete und -möglichkeiten der neuen Medien zu informieren. Heutzutage sei die Welt so international und digital geprägt, dass es von großem Vorteil ist, wenn man Erfahrungen im journalistischen Schreiben, im Social Media Management oder Filmen mitbringt. Man sollte sich etwas heraussuchen, woran man Spaß hat und das einen gleichzeitig von anderen abhebt.